Werkzeug zur Selbsthilfe Stand Mai 2026 Berlin · FinoraQ
§ 02 Leistungen

Was FinoraQ für dich übernimmt.

Ein Werkzeug, sechs Bausteine. Du kombinierst, was du gerade brauchst, die Entscheidung bleibt bei dir.

finoraq.de/app

Übersicht

M Max
24 Forderungen
12.540 € offen
156 Briefe

Mahnungen nach Status

24
In Rate35%
Offen25%
Frist18%
Erledigt22%
Launch-Aktion
40 % Rabatt auf Pro und Premium Code START40 · gültig bis 20.06.2026
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1. Brief hochladen, KI-OCR mit deutscher Schuldenrecht-Kenntnis

Du fotografierst eine Mahnung mit dem Handy oder zieht ein PDF in die Upload-Zone. Die KI (eine moderne Bilderkennungs-KI ) erkennt automatisch: Gläubiger-Name und -Adresse, Aktenzeichen, Rechnungs- und Kunden-Nr., Beträge (Hauptforderung, Zinsen, Gebühren), Fälligkeit und Verjährung, sowie den Dokumenttyp (Rechnung, 1./2./3. Mahnung, Inkasso-Schreiben, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid).

Die Erkennungsrate liegt bei klar fotografierten Schreiben bei über 95 %. Bei unklaren Aufnahmen kannst du jedes Feld manuell nachträglich korrigieren, das System lernt nicht aus deinen Korrekturen weiter (kein Modell-Training).

Verarbeitung: Im Rahmen einer Auftragsverarbeitung gem. Art. 28 DSGVO mit EU-Standardvertragsklauseln. Anthropic löscht die Inhalte nach 30 Tagen (Abuse-Monitoring-Default). Details siehe Datenschutzerklärung.

2. Forderungs-Übersicht mit Status und Filter

Alle erfassten Forderungen erscheinen als Karten in deinem Dashboard. Jede Forderung hat einen Status (offen → in Bearbeitung → bezahlt → eskaliert), eine Priorität (1–100), Fälligkeit und Verjährung, sowie einen Korrespondenz-Zähler für alle gesendeten Briefe.

Filter: Status, Gläubiger-Name, Aktenzeichen-Suche, Betrag, Frist. Sortierung: nach Frist aufsteigend (Standard, damit zuerst dringende Sachen oben), Betrag, Priorität oder Eingangsdatum.

Im Detail-Modal jeder Forderung: Beträge bearbeiten, Status ändern, Gläubiger-E-Mail eintragen, Notizen anlegen, KI-Brief generieren, Antworten hochladen, Brief direkt versenden (Premium).

3. KI-Brief-Generator, sieben Brieftypen

Aus deinen Eingaben generiert die KI in 5–15 Sekunden einen formellen Geschäftsbrief mit deinem Namen, Adresse und Tonalität. Sieben Brieftypen sind verfügbar:

  • Stundungsbitte, temporärer Aufschub für Zahlung (mit Begründung)
  • Ratenzahlungsantrag, monatliche Rate vorschlagen
  • Vergleichsangebot, Einmal-Betrag gegen Restschulderlass anbieten
  • Verjährungs-Einrede, gegen offensichtlich verjährte Forderungen
  • Widerspruch gegen Mahnung, bei strittigen oder unbekannten Forderungen
  • Inkasso-Kosten-Beanstandung, wenn Inkasso-Gebühren überhöht sind (max. 1,3-fache Geschäftsgebühr nach VV RVG 2300)
  • Mahnungs-Antwort, sachlich auf 1./2./3. Mahnung reagieren

Du legst die Tonalität im Profil fest (nett · neutral · bestimmt · deutlich · betont), die Länge (kurz · normal · ausführlich) und die Grußformel. Jeder Brief wird in deinem Stil verfasst, du kannst ihn vor dem Versand frei bearbeiten.

Wichtig: Die KI gibt allgemeine Textbausteine zurück, keine individuelle Rechtsbewertung. Du prüfst, du sendest, du verantwortest den Inhalt, siehe Grenzen des Tools.

4. Sieben Rechentools nach amtlichen Quellen 2026

Alle Berechnungen verwenden ausschließlich amtliche Quellen der Bundesrepublik Deutschland (BGBl, gesetze-im-internet.de, Deutsche Bundesbank). Quellen mit Hyperlink werden bei jedem Ergebnis transparent angezeigt.

4.1 Pfändungs-Check (§ 850c ZPO)

Berechnet auf Cent genau, was von deinem Lohn vor Lohnpfändung geschützt ist. Grundlage: Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 80 vom 19.03.2026), gültig ab 01.07.2026. Grundfreibetrag 1.587,40 €, Mehrbetrag 1. Unterhaltspflichtiger 597,42 €, weitere je 332,83 €. Quote über Freibetrag: 70 % / 50 % / 40 % / 30 % / 20 % / 10 % je UP-Stufe. Mit Pro/Premium auch erweiterte Lohnanalyse mit Was-wäre-wenn-Szenarien.

4.2 P-Konto-Rechner (§§ 899, 902 ZPO)

Pfändungsschutz-Konto. Grundfreibetrag 1.410 €/Monat (Stand 2026, siehe § 899 ZPO). Erhöhungen für Unterhaltspflichten nach § 902 ZPO + Kindergeld-Zuschuss + Übertrag nicht verbrauchter Beträge in den Folgemonat.

4.3 Verjährungs-Rechner (§§ 195, 199 BGB)

Regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahre, beginnend am Ende des Jahres der Entstehung und Kenntnis (§ 199 BGB). Sonderfristen: 10 Jahre für titulierte Forderungen ohne Vollstreckung, 30 Jahre für rechtskräftige Titel (§ 197 BGB). Berücksichtigt Hemmungstatbestände (§§ 203–209 BGB) wie Mahnbescheid oder Verhandlungen.

4.4 Verzugszinsen-Rechner (§ 288 BGB)

Verbraucher-Verzugszinssatz: 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB). Basiszinssatz aktuell 1,27 % (Stand 01.01.2026, Deutsche Bundesbank). Unternehmer-Sätze nach Abs. 2 (8 Prozentpunkte über Basiszinssatz) werden separat berechnet.

4.5 Budget-Rechner

Errechnet realistische Monatsrate basierend auf Einkommen abzüglich Pfändungsfreibetrag, Wohn- und Lebenshaltungskosten. Ergibt eine Rate, die Gläubiger eher akzeptieren als zu hohe Versprechen, die später platzen.

4.6 Inkasso-Kosten-Check (§ 4 RDGEG · VV RVG 2300)

Inkasso-Vergütung ist gesetzlich gedeckelt: maximal 1,3-fache Geschäftsgebühr nach RVG VV 2300 plus Auslagenpauschale (max. 20 €) plus USt. Tool zeigt sofort, wenn Inkasso über diesem Rahmen abrechnet, dann kannst du den überzogenen Teil zurückweisen.

4.7 Beratungsstellen-Verzeichnis (§ 305 InsO)

Bundesweites Verzeichnis mit aktuell ~125 anerkannten Schuldnerberatungsstellen aller Bundesländer (Caritas, Diakonie, AWO, Verbraucherzentralen, kommunale Stellen, DRK, Paritätischer Wohlfahrtsverband). Alle sind kostenfrei für Ratsuchende. Verlinkung zum offiziellen Bundes-Register meine-schulden.de der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB).

5. Sammel-Ratenplan über mehrere Gläubiger

Du gibst ein monatliches Tilgungs-Budget an. Das System verteilt es fair und anteilig auf alle erfassten Gläubiger (proportional zur Forderungshöhe), berechnet Laufzeit und Quote, und generiert für jeden Gläubiger einen eigenen Brief mit dem Vorschlag.

Du kannst Gläubiger gewichten (z. B. bevorrechtigte öffentliche Forderungen vorziehen), einzelne Forderungen ausklammern oder die Rate nachträglich anpassen. Der Plan ist eine Verhandlungsgrundlage, die Annahme durch jeden einzelnen Gläubiger entscheidet letztlich, ob der Plan trägt.

6. Brief-Direktversand (nur Premium)

Im Premium-Tarif (39,99 €/Monat regulär, aktuell 23,99 € im Launch) bekommst du eine eigene Absender-Adresse [email protected]. Briefe werden direkt aus dem Tool versendet, der Gläubiger sieht dich als Absender, Antworten landen automatisch wieder in deinem Forderungs-Thread.

Authentifizierung: SPF, DKIM und DMARC strict (p=quarantine, aspf=s, adkim=s) … E-Mails kommen nicht im Spam-Ordner an. Details unter Brief-Versand.

Volumengrenzen: 50 Briefe/Monat im Premium. Im Pro-Tarif (19,99 €/Mo, aktuell 11,99 €) gibt es nur PDF-Briefe zum Selbstversand per Post. Im Free-Tarif kein Direktversand.

7. Fristen-Erinnerungen

Erinnerungen via E-Mail an deine Konto-Adresse, optional verstellbar (z. B. 7 / 3 / 1 Tag vor Fristablauf). Du kannst Erinnerungen pro Forderung individuell aktivieren oder komplett ausschalten.

Was wir nicht erinnern: gerichtliche Fristen (Widerspruchsfrist beim Mahnbescheid, Einspruchsfrist beim Vollstreckungsbescheid). Diese gehören nicht in eine Software, siehe Grenzen des Tools.

8. Beratungs-Pack-Export (Premium)

Wenn du zu einer anerkannten Schuldnerberatung gehst (Caritas, Diakonie, AWO, Verbraucherzentrale), kannst du im Premium-Tarif einmal pro Monat ein strukturiertes ZIP-Paket exportieren. Inhalt:

  • 01-Personalbogen.pdf, Stammdaten + Selbstauskunft (Familienstand, Erwerb, Einkommen, Vermögen, Wohnen)
  • 02-Gläubigerverzeichnis.pdf, Strukturiert nach drei Kategorien: (A) Bevorrechtigt/öffentlich, (B) Tituliert/Vollstreckung, (C) Sonstige
  • 03-Schuldenübersicht.pdf, Tabellarische Detail-Liste
  • 04-Sammelplan.pdf (falls Plan existiert), Außergerichtlicher Bereinigungsplan
  • 05-Korrespondenz.pdf, Übersicht aller versandten Briefe
  • briefe/, Volltexte aller versandten Briefe als TXT
  • 00-INHALT.txt, Begleitschreiben mit Distanzierungshinweis nach § 2 RDG / § 305 InsO

So sparst du im Beratungs-Termin Stunden, weil die Stelle nicht mehr Stammdaten und Gläubigerinfo erheben muss, sie kann direkt in die Lösung gehen.

9. Daten-Export & Konto-Löschung (DSGVO Art. 15 + 17)

Auskunft (Art. 15 DSGVO): Alle Daten als ZIP-Export herunterladen … alle Forderungen, alle Briefe, alle Profil-Daten, alle Audit-Log-Einträge. Im JSON-Format. Verfügbar im Profil unter „Daten & Konto".

Löschung (Art. 17 DSGVO): Konto-Lösch-Button im Profil. Ein Klick, eine Bestätigung, alle personenbezogenen Daten werden unverzüglich gelöscht. Aufbewahrungspflichten nach § 147 AO (Rechnungen 10 Jahre) gelten nur für anonymisierte Zahlungsbelege, keine Klar-Personenbezüge.