Forderung von PayPal — wer mahnt, was tun?
PayPal versendet zunächst eigene Mahnungen aus Luxemburg. Bei dauerhafter Nicht-Zahlung wird häufig an EOS oder coeo abgegeben.
Wer mahnt im Auftrag von PayPal?
- EOS Deutscher Inkasso-Dienst — Sitz Hamburg
- coeo Inkasso — Sitz Dormagen (NRW)
Mahnungen direkt von PayPal kommen aus dem hauseigenen Kundenservice. Nach 2–3 erfolglosen Mahnstufen wird die Forderung typischerweise an ein Inkasso-Unternehmen abgegeben.
Häufige Gründe für Mahnungen
- PayPal-Käuferschutz-Fall verloren
- Lastschrift zurückgegeben
- Rechnung-Kauf nicht beglichen
- Negatives PayPal-Saldo
Was du jetzt tun kannst
- Brief identifizieren. Kommt er direkt von PayPal oder schon von einem Inkasso? Am Logo/Briefkopf erkennbar.
- Forderung gegenprüfen. Stimmt der Betrag mit deinen Unterlagen überein (Rechnung, Vertrag, Kontoauszug)?
- Frist sortieren. Nicht ignorieren — eine schriftliche Reaktion (auch ein Bestreiten) ist besser als Schweigen.
- Bei Eskalation: ggf. Ratenzahlung anbieten oder Widerspruch einlegen.
Häufige Fragen
Welches Inkasso-Unternehmen schreibt im Auftrag von PayPal?
PayPal versendet zunächst eigene Mahnungen aus Luxemburg. Bei dauerhafter Nicht-Zahlung wird häufig an EOS oder coeo abgegeben. Typische Inkasso-Partner: EOS Deutscher Inkasso-Dienst, coeo Inkasso.
Ist die Forderung von PayPal immer berechtigt?
Nein. Häufige Streitpunkte sind: nicht erbrachte Leistung, fristlos gekündigter Vertrag, Doppelzahlung, falsche Person. Du kannst die Forderung schriftlich bestreiten — am besten innerhalb der Frist im Schreiben.
Wie prüfe ich die Echtheit?
Vergleiche Briefkopf und Absender mit der offiziellen Domain des Inkasso-Unternehmens. Ausländische IBAN oder Phantasie-Telefonnummern sind Warnsignale. Im Zweifel direkt bei PayPal (über die offizielle Service-Seite, nicht über die Nummer im Brief) nachfragen.